Gläserne Schule

19.02.2015

Unter dem Motto »Gläserne Schule« öffnet die Grimmelshausenschule Renchen am 28. Februar  ihre Pforten. Eltern und Schüler sollen an dem Informationstag Einblick in das Bildungszentrum mit Grund-, Haupt-, Werkreal- und Realschule erhalten.

»Die Grimmelshausenschule Renchen hat sich zu 100 Prozent für die Verbundschule entschieden«, sagt Rektor Ralf Moll, der in einem Pressegespräch darauf verweist, dass man in Renchen bereits ein halbes Jahrhundert lang Schüler aus der Stadt und dem Umland bildet. Besonderen Wert lege man dabei auf den Realitätsbezug. »Dazu gehört die Vermittlung grundlegender Kompetenzen, die den jungen Menschen die Orientierung in der gegenwärtigen und zukünftigen Welt ermöglichen«, so der Schulleiter.
Die »Herzstücke« sind individualisierte Lernformen, wie das sogenannte »Lernatelier«, in dem still und selbstständig gearbeitet werden kann, sowie das Coaching, in dem Schüler in Einzelgesprächen Feedback bekommen – und zwar Lob genauso, wie Vorschläge, um ihr Potenzial noch besser auszuschöpfen.
Und beides kommt bei den Schülern »sehr gut« an, wie neben Rektor Moll auch die Lehrerinnen Nadine Oelke, Ute Mitsching und Susanne Schulz bestätigen. Fördern wollen die Pädagogen der Grimmelshausenschule die personale, Sozial-, Methoden- und Fachkompetenz ihrer Schüler. »Das sind die Grundlagen für die Bewältigung des zukünftigen Lebens in Beruf und Privatleben«, so Moll, der seine Schule in einer Art Vorreiterrolle in Baden-Württemberg sieht. Denn vieles, das in einem Folder des Landes über die »Weiterentwicklung der Realschulen in Baden-Württemberg« angekündigt wird, setze man in Renchen schon längst um.
Praktische Begabung
Die Werkrealschule vermittle eine »grundlegende und erweiterte allgemeine Bildung«, die sich an »lebensnahen Sachverhalten und Aufgabenstellungen« orientiere und insbesondere theoriegestützt »praktische Begabungen, Neigungen und Leistungen« fördere. In der Realschule erhalten die Schüler über die zentral gestellte Abschlussprüfung den Zugang zu anerkannten Ausbildungsberufen und weiterführenden Bildungsgängen, bis hin zur allgemeinen Hochschulreife. »Unsere Kooperationspartner, wie die Beruflichen Schulen in Achern und Offenburg, werden von bis zu 50 Prozent unserer Abgänger besucht«, zeigt sich Moll stolz, der darauf verweist, dass »als Besonderheit an unserer Verbundschule bei Eignung jedes Schuljahr die Möglichkeit besteht, ohne Schwierigkeiten einen Wechsel zwischen den Schularten durchzuführen«.
Näheres über die Schule, die Ausbildung, ihre Schwerpunkte und Möglichkeiten nach einem Abschluss erfahren Interessierte beim »Tag der gläsernen Schule« am 28. Februar.

Autor: 
Kerstin Handsteiner